Ein sehr entspannter Podcast über meine „Joanna“ auf Einladung von Andreas Visser. Wir Beiden haben uns gut unterhalten:
Premiere vielleicht einer neuen Reihe. Zwischen den Zeilen und nicht zwischen den Stühlen. In dieser ersten Folge spreche ich mit dem wunderbaren Hans-Haiko Seifert über seinen Roman „Joanna“, der 1980 in Polen spielt. Daraus entstand ein Erfahrungstausch inklusive kleiner Lesung. Es hat mir richtig Spaß gemacht und ich hoffe, Euch auch. Im ersten Kommentar findet ihr einen Link direkt zum Buch und Verlag.
Den Podcast gibts hier oder überall wo es Podcasts gibt:
Joanna und ich sind uns auf der Leipziger Buchmesse begegnet.
Erste Lesung in Leipzig. Zu Gast bei Niemerlang Prosa Spezial. Lieben Dank an Carl-Christian Elze! So einen bezaubernden Ort wie das Mädler Art Forum für die Literatur aufzuschließen! Alte Leipziger Pracht in neuem Glanz. Leider zu wenig Ruhe gehabt vor der Lesung, um die originellen Bilder von Quint Buchholz zu betrachten. https://maedlerartforum.com Dank und Grüße auch an die Mitlesenden
Alisha Gamisch, Franziska Wilhelm, Christine Hoba und Udo Grashoff
Nach einer verregneten Ankunft und einem verregneten Tag, an dem die Lesung stattfand, habe ich mir noch einen halben Tag gegönnt, um Stuttgart zu entdecken. Man muss sich die Stadt erarbeiten. Auf den ersten Blick: Schön gelegen in tiefen Tälern, der Neckar allerdings nimmt nicht unmittelbar teil. Die Zerstörungen nach dem Krieg sind offenbar rasch wieder aufgebaut worden. Mir gefällt der Marktplatz im Stil der Moderne der 50er Jahre. Es fällt auf, dass im Gegensatz zu ostdeutschen Städten in den meisten Fällen die Grundstücksgrenzen ja beibehalten werden mussten. Neben der etwas brutalen Architektur der 70er (Buchhaus Wittwer), die moderne Leichtigkeit des Museums für Moderne Kunst, in dessen gläserner Fassade sich der Frühlingshimmel spiegelt.
Begrüßung im Verbindungsbüro Sachsens in Wrocław durch die Hausherrin Anna Leniart
Sie sind schon am frühen Morgen aufgebrochen aus mehreren Städten Niederschlesiens, außer Wrocław Opole und Legnica, um mittags Geschichten aus „Joanna“ zu hören.
Und … Ihr wart ein großartiges Publikum! Wach, klug und interessiert! Ihr hab meinen Respekt: Die Texte in einer fremden Sprache hören und verstehen.
Die Germanistin Ewa Szymani moderierte die Lesung, vielmehr stellte sie immer wieder die Verbindung zum Text her, erfragte die Erfahrungen und Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler.
Warum ich in der Adventszeit nach Wrocław gefahren bin, wo ich Wrocław doch im Sommer liebe, warum ich vor einer Sachsenfahne und zum Glück auch vor einer Europafahne stehe…. Davon morgen mehr.
Nein, Lesereisen sind Arbeit. Und wie war das Leistung ist Arbeit pro Zeit. Und Zeit gibt’s nur einmal. Es sei denn man hat Hermines Zeitumkehrer.
Also ist jetzt endlich wieder Zeit, am neuen Manuskript zu arbeiten. Übrigens heißt der Protagonist seit einiger Zeit nicht mehr Konrad, sondern Marek, was viel zu bedeuten hat. Wahrscheinlich.