Neustart – Teil 3

Das geht ja gut los! Gerade läuft der Neustart und schon geht es in den Urlaub. Aber ich mach nicht Urlaub. Ich gehe auf Reisen. Die Geschichten im Kopf kommen natürlich mit. Und die Schreibhefte. Sogar das iPad.

Denn so geht das immer: Ideen werden entweder diktiert (ohne Abb.) oder gelangen auf kleine Zettel und dann möglichst rasch in die Schreibhefte. Wo solange Formulierungen und Varianten erprobt werden, bis sie es zum ersten Mal in das iPad schaffen.

Die Reise beginnt am Bodensee, der extrem wenig Wasser hat. Ein paar Tage im spartanischen Bauwagen. Der aber hatte als eine Art Vorzelt ein kleines Zirkuszelt. Manchmal blieb ein Kind stehen und hoffte womöglich auf eine Vorstellung. Aber wenn man nichtmal Jonglieren kann… und auch keine Elefanten dabei hat… Denn mit Elefanten kommt man nicht über den Gotthard, geschweige denn durch den Tunnel…

Das Ziel ist die Emilia Romagna, ein wunderschön gelegener Wohnwagen am Fuß der Apenninen. Ringsum kleine Firmen wo Schinken und Salami unter dem Label Parma erzeugt wird.
Viel Zeit vor dem Wohnwagen verbringen. Schreiben und Zeichnen…

An den Nachmittagen Ausflüge per Rad oder Auto in die umliegenden Bergdörfer, auch zu den Resten der Burg Canossa und nach Correggio.
Dort deutlich wie nie vorher den entspannten italienischen Rhythmus beobachtet. Das Foto zeigt die Arkaden in den Gassen von Correggio vor dem Ende der Siesta kurz vor 3 Uhr. Danach gehen Rollläden hoch, werden Café-Türen geöffnet, die Leute beleben das Städtchen.

… Oder oft nach Parma mit Correggios atemberaubendem Kuppelbild wo in einem einzigen Sog die Auffahrt der Maria geschildert wird und dem grandiosen Baptisterium gleich nebenan.

Ein Neustart – Teil 2

Zurück also in der Stadt. 

Am 1. September ein letztes Mal in die Firma. Durch Labyrinthe rennen. Betriebsausweis abgeben. Notebook. Alles.
Nach 28 Jahren.

Seitdem sehen die Tage so aus: 9:00 Uhr zur Lesezeit am Schreibtisch. Schreiben, Recherchieren, Tüfteln…

(Übrigens gerade mit Thilo Krause, unbedingte Hörempfehlung). 

Arbeiten bis Mittag…

Den Rest des Tages mit dem Fahrrad ins Freie. Oft wird es im Dachkämmerchen zu heiß. 
Es gibt viele Orte, die kühl und still genug sind.
Warum nicht mit dem Rad nach Moritzburg und arbeiten mit den Füßen im Teich? Das geht jetzt alles.
Seither 1500km Fahrrad gefahren…

Oft genug beim Tee am Nachmittag mit Klavier- oder Chormusik am Marcolini-Haus in Moritzburg. Das geht jetzt alles…

Warum nicht auch mal wieder in Weimar arbeiten?
Teile des letzten Romans sind da entstanden. Das geht jetzt alles…

In Goethes Nähe Im Ilmpark…

Oder im schönen Lesesaal… 

…im Bücherturm der Anna Amalia Bibliothek…

Willkommen – Ein Neustart

Teil 1

Der Sommer ist vorbei.
Nun kehre ich zurück. Die Geschichte eines Neustarts…

Im Juni Knie-OP. Bis hierher siehts übel aus. Aber die Geschichte nimmt immer mehr Fahrt auf. Glaubt mir…

Immerhin sitze ich manchmal zum Schreiben unter der Wirkung von Opiaten im Wintergarten in der Hohwald-Klinik. Früher genau jene Veranda einer Lungenheilanstalt, wie wir sie kennen aus Zauberberg und Empusion.
Aber ich will nicht über Sanatorien schreiben, sondern beginne seit einiger Zeit vorsichtig ein zweites Projekt. Verraten wird noch nichts. Später.

Danach in die Reha. Tags Mühsal. Aber auch Sommerfrische. Frisch, in 800m Höhe in Altenberg während im Tal 42 Grad herrschen…

Zeit zum Schreiben und Zeichnen…

Bald schon abendliche Läufe an Krücken um den Galgenteich…

Bald erste Ausflüge…

Auf! Zurück in die Stadt! Weg mit den Krücken!

Wird fortgesetzt…

Joanna in Literaturzeitschrift Matrix

Der Anfang von „Joanna“ ist jetzt in der Literaturzeitschrift Matrix erschienen, in einer Anthologie von Autorinnen und Autoren einer von Michael G. Fritz geleiteten Werkstatt.

Am Donnerstag fand im Erich-Kästner-Haus Dresden die Prämieren-Lesung statt, mit dem Verleger Traian Pop. Es lasen u.a. Eileen Mägel, Petra Schweizer, Jutta Müller, Wiete Lenk, Annegret Mühl.

Michael G. Fritz. Hans-Haiko Seifert
Eileen Mägel
Jutta Müller
Petra Schweizer
Wiete Lenk
Annegret Mühl

Gespräch mit Andreas Visser, Berlin

Ein sehr entspannter Podcast über meine „Joanna“ auf Einladung von Andreas  Visser, erschienen in der Reihe „Sąsiedzi, mit Polen auf du und du”.

Wir Beiden haben uns gut unterhalten. Andreas Vissers Ankündigung:

Premiere vielleicht einer neuen Reihe. Zwischen den Zeilen und nicht zwischen den Stühlen. In dieser ersten Folge spreche ich mit dem wunderbaren Hans-Haiko Seifert über seinen Roman „Joanna“, der 1980 in Polen spielt. Daraus entstand ein Erfahrungstausch inklusive kleiner Lesung. Es hat mir richtig Spaß gemacht und ich hoffe, Euch auch. Im ersten Kommentar findet ihr einen Link direkt zum Buch und Verlag.

Den Podcast gibts hier oder überall wo es Podcasts gibt:

https://www.podcast.de/episode/702387561/folge-95-zwischen-den-zeilen-ein-gespraech-mit-dem-autor-hans-haiko-seifert

Entspanntes Gespräch mit Andreas Visser über „Joanna“

Ein sehr entspannter Podcast über meine „Joanna“ auf Einladung von Andreas  Visser. Wir Beiden haben uns gut unterhalten: 

Premiere vielleicht einer neuen Reihe. Zwischen den Zeilen und nicht zwischen den Stühlen. In dieser ersten Folge spreche ich mit dem wunderbaren Hans-Haiko Seifert über seinen Roman „Joanna“, der 1980 in Polen spielt. Daraus entstand ein Erfahrungstausch inklusive kleiner Lesung. Es hat mir richtig Spaß gemacht und ich hoffe, Euch auch. Im ersten Kommentar findet ihr einen Link direkt zum Buch und Verlag.

Den Podcast gibts hier oder überall wo es Podcasts gibt:

Donnerstag auf der Leipziger Buchmesse

Joanna und ich sind uns auf der Leipziger Buchmesse begegnet.

Erste Lesung in Leipzig. Zu Gast bei Niemerlang Prosa Spezial. Lieben Dank an Carl-Christian Elze! So einen bezaubernden Ort wie das Mädler Art Forum für die Literatur aufzuschließen! Alte Leipziger Pracht in neuem Glanz.
Leider zu wenig Ruhe gehabt vor der Lesung, um die originellen Bilder von Quint Buchholz zu betrachten.
https://maedlerartforum.com
Dank und Grüße auch an die Mitlesenden

Alisha Gamisch,
Franziska Wilhelm,
Christine Hoba und Udo Grashoff

Joanna fährt mit mir zur Leipziger Buchmesse

Meine „Joanna“ darf dieses Jahr gleich dreimal mit mir bei der Leipziger Buchmesse dabei sein.

➡️ Am Stand des Thelem Verlags, Halle 2 Stand 403

➡️ Zu Gast bei Niemerlang Prosa Spezial am Donnerstag
Dank an Carl-Christian Elze!

https://www.leipziger-buchmesse.de/pco/de/buchmesse/6995702d3cef9ecea201f935

➡️ Beim Thelem Prosa-Abend am Samstag
Dank an Thelem Verlag!

https://www.leipziger-buchmesse.de/pco/de/buchmesse/69a6f0be949557a3d20d30a0

➡️ Zu Gast beim Pop Verlag am Rumänienstand am Sonntag
Dank an Michael G. Fritz und Traian Pop

Bye bye Länd! Auf Wiedersehen Stuttgart

Nach einer verregneten Ankunft und einem verregneten Tag, an dem die Lesung stattfand, habe ich mir noch einen halben Tag gegönnt, um Stuttgart zu entdecken.
Man muss sich die Stadt erarbeiten. Auf den ersten Blick: Schön gelegen in tiefen Tälern, der Neckar allerdings nimmt nicht unmittelbar teil.
Die Zerstörungen nach dem Krieg sind offenbar rasch wieder aufgebaut worden.
Mir gefällt der Marktplatz im Stil der Moderne der 50er Jahre. Es fällt auf, dass im Gegensatz zu ostdeutschen Städten in den meisten Fällen die Grundstücksgrenzen ja beibehalten werden mussten.
Neben der etwas brutalen Architektur der 70er (Buchhaus Wittwer), die moderne Leichtigkeit des Museums für Moderne Kunst, in dessen gläserner Fassade sich der Frühlingshimmel spiegelt.